So pünktlich waren die SchülerInnen noch nie…Am 12.Februar trafen wir uns zunächst um 7 15 Uhr an einem in der Nähe der Schule gelegenen Parkplatz. Da – bis auf einen krankheitsbedingten Ausfall – alle zeitgerecht am vereinbarten Treffpunkt waren, konnten wir um 7 30 Uhr losfahren. Die Fahrt selber gestaltete sich sogar abenteuerlich, da zum einen keine Handys benutzt werden durften (wir hatten den SchülerInnen natürlich im vorhinein erklärt, wie man ohne Handy überleben kann) und da wir unerwarteterweise einige Kehren den Berg hinauffahren mussten um am Zielort anzugelangen (liegt auf etwa 1500 m Seehöhe). Ein Schüler hatte zu mir gemeint, dass der bisher höchste Berg für ihn der Kahlenberg war (484 m Seehöhe). Wahrscheinlich war er aber nicht der einzige, der nun einmal in größerer Seehöhe unterwegs war.
Oben angekommen ging alles ganz schnell. Schuhe an, Bindung eingestellt, auf die Ski oder auf das Snowboard. Das war’s. Endlich kann ich skifahren – hatten sich einige gedacht und sind dann auch ohne meine Anleitung zu beachten heruntergerast. Ein Kopf steckte dort im Schnee, ein anderer woanders. Einer blockierte den Lifteingang, eine andere dieLiftspur sturzbedingt. Mit der Zeit stellte sich aber Ordnung ein und Verständnis dafür, dass es Sinn macht, den Anweisungen des Lehrers zuzuhören. In den anderen Gruppen (es gab 5) fuhr man entweder Ski oder Snowboard. Die SchülerInnen hatten Spaß. Der Liftwart nicht so. Mit blutroten Kopf hatte er mich, den armen Lehrer, aufs heftigstehingewiesen, dass die SchülerInnen nicht mit beiden Füßen angeschnallt Liftfahren dürfen. Wieder etwas gelernt.
Beim Nachhausefahren hatte ein Schüler noch gefragt, ob das da Maulwurfshügel neben der Straße sind. Er hat sie offenbar mit seinen 12 Lebensjahren zum ersten Mal bewusst